Hab mal einen Micro Browser gebastelt

Was das ist? Keine Ahnung, man sieht sich… ^^ ne, das weiß ich natürlich, ist ja schließlich auch von mir erschaffen worden.

Die Bezeichnung Micro Browser kommt eigentlich aus dem Mobilebereich. Weil die Browser, die z.B. auf einem PDA installiert sind, so klein sind, nennt man sie einfach Microbrowser. Und warum sind sie so klein? Weil PDA’s auch nicht gerade riesig sind und man nicht den ganzen Platz für ein Browserlein verschwenden will. Ist so unheimlich simpel, wie für Herrn Becker, sein Internet einzurichten.

nagios-pda.jpgOb es Schwierigkeiten gibt? Sicher, sicher.^^ Ein Problem haben die Microbrowser , es passt sehr wenig auf das Display. Deshalb hatte ich mir z.B. auch extra ne spezielle Seite für Nagios zusammengestellt. Also ein Nagios für das PDA.

So und jetzt will ich aber auch auf meinem Desktop immer eine Übersicht von z.B. dem Monitoring angezeigt haben. Um immer auf dem Laufenden zu sein.

Klar kann man einen Browser öffnen, Adresse eintippen und den Browser in die Ecke stellen. Wems gefällt, ich finds scheiße. Der herkömmliche Browser lässt sich nicht andocken (das war die Geschichte mit der Biene und der Blume, die der herkömmliche Browers leider nie gehört hat.). Mit den ganzen Toolbars, Menüs und und anderem, eigentlich meist nutzlosem Blödsinn, der sich ringsherum angesiedelt hat, ist er nicht so richtig klein zu kriegen. Und wenn ich die Toolbars deaktiviere, dann habe ich diese Einstellung in allen Browsersitzungen. Und da kommt eben der Micro Browser für den Desktop ins Spiel.



  • Der Microbrowser zeichnet sich dadurch aus, dass er auf das Wesentlichste reduziert ist, es kommt halt nicht auf die Größe an..
  • Er besitzt nur eine Adresszeile und eine Statuszeile. Beides lässt sich ausblenden. Doof wäre hier natürlich, wenn jemand zu blöd wäre, die Zeilen wieder sichtbar zu machen.
  • Der Microbroser lässt sich beliebig andocken. (das ist so unheimlich zweideutig, allein deshalb ist es schon genial)
  • Wie Freund Symbolleiste und Genosse Taskleiste, kann Agent Micro Browser automatisch in den Unter.. Hintergrund verschwinden.
  • Das ganze ist natürlich auch für ein System mit mehreren Monitoren geeignet. (Multimonitor Setup)
  • Über das Menü kann direkt auf die Favoriten und History des Internet-Explorers zugegriffen werden.
  • Alle Medien- und Anzeigeelemente sind sehr bescheiden und beanspruchen daher nur wenig Platz für sich.

clipboard.jpgZudem verfügt der Micro Browser über eine spezielle Mausnavigation! Die Mausnavigation erreicht man mit einem Klick, mit der rechten Maustaste, auf die Titelleiste. Dadurch lässt sich der Micro Browser sehr schnell und sehr elegant platzieren. Ist das geil oder was?

Was kann man nun damit tun?! Wen interessierts? Ist doch ein tolles Spielzeug. Für alle, die aus dem Spielzeugalter raus sind, hier doch einmal seine genialen features.

Der Microbrowser nimmt sehr wenig Platz auf dem Desktop ein, das hatten wir ja schon, und zeigt dennoch die wesentlichen Inhalte einer Webseite an, auch das wiederhole ich lediglich, um es euch ins Gehirn zu brennen. Durch das Verhalten einer Symbolleiste ist die Interaktion mit dem Browser sehr einfach und ist auch nicht hinderlich bei der täglichen Arbeit.

Der Microbrowser eignet sich wundertoll

  • für das Monitoring.
  • für Minimalanwendungen wie Twitter. (da ist sie wieder, die Zweideutigkeit, das muss einfach super sein.)
  • für Chatanwendungen.
  • für Shoutbox Anwendungen
  • für Ticketsysteme

etc. pp.




Also für alles, was einfach schnell da sein muss, ohne dabei sein Haupt über den gesamten Desktop zu erheben.

twitter.jpg

Wer den Micro Browser testen möchte, kann ihn hier kostenlos downloaden.

Der Micro Browser ist Freeware und somit absolut kostenlos!

Meinungen, Kommentare, Fehlermeldungen, Verbesserungsvorschläge eurerseits sollen gern meinen Horizont erweitern.

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