Windows Vista ist da!

Ja also vielmehr die Beta 2 …

Ladet das Teil herunter und installiert das Ganze. Wie groß die Images sind kann man ja überall nachlesen. Mit ftpget war der Download auch nicht der Rede wert.

Allerdings folgten die Probleme, wie es bei Microsoft so Tradition ist, auf dem Fuße…

Die erste und tatsächlich schwierigste Hürde war das Brennen der DVD. Da ich vermutete, dass die 32-bit-Version wohl die geringsten Schwierigkeiten bereiten würde, begann ich also mit dieser. Beim Brennen habe ich mir zwar nicht die Finger verbrannt, dafür aber jede Menge Rohlinge. Nachdem die 10. zu Asche zerfiel, gab ich schließlich auf.

Wie es aber nunmal meine Art ist, wollte ich nicht aufgeben, allerdings hatte ich auch nicht vor, es bis an mein Lebens Ende weiter zu versuchen. Ergo entschied ich mich das Teil erst einmal in VMware zu testen. Und tatsächlich, wider aller Erwartungen, es funktionierte! Naja, das heißt so ganz ein bisschen beinahe. :)

Beim Einrichten schmierte VMware 1-2 mal ab. Superklasse. Davon ließ ich mich natürlich nicht aus der Ruhe bringen und habe das ganze neu gestartet und weiter konnte es gehen. Heiß war ich natürlich auch auf die neuen angepriesenen 3D-Effekte. Natürlich funktionieren diese nicht unter VMware. Daraus schloss ich brillianterweise, dass das Zeug auf meinen Testrechner gepackt werden musste. Ein Versuch, die fertige Installation einfach als Image, mit Acronis auf die Festplatte des Testrechners zu kopieren schlug, diesmal wie erwartet, fehl. Ich konnte Acronis für das Backup auf die virtuelle Vista-Installation installieren und weil Wortdopplungen so schön sind, gleich noch einmal hinterher: installieren! Und auch das Restore über XP auf dem Testrechner funktionierte reibungslos. Aber na klar, Windows forever, Der Ka.. Entschuldigung, Vista wollte nicht booten. Das Konzept des Bootmanagers hat sich geändert. Yupidoo, Basil! Und so konnte ich machen was ich will, ich bekam Vista nicht zum Laufen.

Da schoss mir ein Gedanke durch den Kopf: “das bedeutet Krieg!” Nun rückte ich mit meiner Kavallerie “Nero Drive Magic” vor, erstellte ein virtuelles Laufwerk und verknüpfte das DVD-Image damit. Die Installation habe ich von dem Vorgängerrotz, ich meine natürlich Windows XP, aus gestartet und siehe da; Wunder gibt es immer wieder, denn es lief! Anakin Skywalker würde hier wohl sagen: “Na also, läuft doch! LÄUFT DOCH!”

Die ältere Windows-XP-Installation funktioniert, entgegen meinen Befürchtungen, immer noch einwandfrei. :-) Booten lässt sich diese einfach durch den entsprechenden Eintrag im Bootmenü von Windows Vista, der bei der Installation dort eingefügt wurde. Sagenhaft, funktionierende Dinge gelten hier eigentlich als nahezu ausgestorben. Toll, dass ich noch eine Sache zu Gesicht bekommen habe.

Natürlich habe ich gleich einmal ein bisschen Software installiert. Hier ein kurzer Überblick.

  • Windows Vista Beta 2 (x86) Build 5384:

Installiert habe ich folgendes:

  • FireFox 1.5.0.4
  • Thunderbird 1.5.0.4
  • Open Office 2.0.2
  • Win AMP 5.23
  • UltraVNC 1.0.1
  • DivX Codecs 5.2.1
  • MaxiVista 2.0.19

Das eine oder andere Programm zickt(e) zwar ein bisschen rum, aber im Großen und Ganzen läufts doch schon angenehm rund. :-)

Zur Hardware und den Treibern noch ein paar Worte:

  • GIGABYTE K8 Tritron nforce4
  • AMD Athlon 64 Processor 3200+ - 2,06 GHz
  • 1 GB RAM
  • ATI RADEON X300/X550

Die Grafikkarte hat er ohne Probleme geschluckt. Ich musste nicht einmal die Treiber-CD heraussuchen. Für die Treiber vom Motherboard musste ich allerdings die Original CD einlegen. Und das klappte auch nicht auf Anhieb. Da war es das gleiche Scenario, wie ich es schon mit den ganzen anderen Windowsversionen erlebt hatte. Wenns nicht klappt, einfach einen Blick in den Gerätemanager, die Reste der missglückten Installation rausschmeissen und von vorne anfangen. Klappt auch bei Windows Vista ;-)

So das reicht jetzt erst einmal ….

Sonnige Süße

HaPe

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